Als angenehmen Gesprächspartner, der in seinen Antworten teilweise meine nächsten Fragen schon vorwegbeantwortete, entpuppte sich Volker Zacharias von Girls Under Glass. Die vollen 45 Minuten nutzte er aus, meine Fragen zu beantworten. Dementsprechend ausführlich ist das folgende Interview...
Meine Erste Frage war die zu den Ereignissen in den USA und was er für die Zukunft befürchtet.
Ich saß gerade bei Indigo im Büro und habe von einem Mitarbeiter gehört, das ein Flugzeug in einen der Tower geflogen wäre und habe ihn gefragt, ob er außer Titanic noch andere Zeitschriften liest, weil ich es für extrem unwahrscheinlich gehalten habe und es für einen Scherz gehalten habe. Ich habe jedenfalls gedacht, dass das der jedenfalls spektakulärste Unfall in der Geschichte des Flugverkehrs. Ich dachte: „Das darf ja nicht wahr sein!“ und habe nicht mit einem Terroranschlag gerechnet. Als ich Indigo verließ und ins Auto stieg und das Radio anmachte, das war wohl gerade schon das zweite Flugzeug reingeflogen und innerhalb dieser Sendung wurde es dem Moderator klar, dass es sich um einen Terroranschlag handelt, denn ich habe das wirklich eins zu eins mitbekommen und habe sofort meinen Vater angerufen, ich hätte dies gehört und er habe es auch schon mitbekommen, inzwischen hatte er zum Fernsehen umgeschaltet, n-tv oder CNN.
Ich habe dann Zuhause das Ganze stundenlang am Fernsehen verfolgt und dachte, ich trau meinen Augen nicht, denn das zu hören und dann auch sehen, ist so unglaublich.
Ich mein, ich war noch nie in New York, also waren mir die Ausmaße auch nicht bekannt, aber als ich die Bilder gesehen habe, da wurde mir ganz anders. Das ist echt Wahnsinn, was da passiert ist.
Ich war natürlich total betroffen, aber das ist ja nicht das Thema, ich glaube, das ging allen so und ich hab auch erstmal nicht an Vergeltungsschlag oder so gedacht. Mir waren gar nicht die Ausmaße klar, das ich irgendwie helfen könnte, das ist irgendwie das Schlimmste was jemals irgendwie an Terrorakten passiert ist.
Das erste was mir durch den Kopf gegangen ist, wie das sein kann, dass es Menschen gibt, die aus religiösen oder politischen Motiven überhaupt sowas machen können. Also wie fanatisch und wahnsinnig Menschen irgendwie sein können, das geht mir überhaupt nicht in den Kopf. Das ist eine Sache, die ich sehr erschreckend oder beunruhigend finde.
Das man diese Sache überhaupt nicht mir unseren Maßstäben, wie wir sie so in unseren Erziehung oder unserer Religion oder unseren Umgang mit unseren Mitmenschen mit auf den Weg bekommen haben, gar nicht rangehen kann. Das es Glauben gibt und halt Leute, die jenseits von allem irgendwie sind, in einer völlig anderen Gedankenwelt mit ganz anderen Zusammenhängen und anderen Motive leben, das ist schon sehr abgefahren. Das finde ich sehr erschreckend, weil ich glaube, das ich ganz froh bin, in einer Generation zu leben, in einer Generation aufgewachsen bin, die keinen Krieg mitgemacht haben und für mich war das halt nicht so präsent, obwohl meine Elter da noch schwer drunter gelitten haben und auch eigentlich unmittelbar daran beteiligt waren, aber die direkte Auseinandersetzung habe ich zum Glück damit noch nie gehabt und ich glaube irgendwie das ich und viele andere umdenken müssen, denn ich glaube das es fast ein Wunder wäre, wenn wir in den nächsten 50-60 Jahren, in denen ich noch Leben, vielleicht der 3. Weltkrieg ausbricht, weil, wenn du dir anguckst, dass alle paar Jahre in dieser Richtung Sachen in dieser Heftigkeit passieren, das letzte Ding war halt der Golfkrieg, wo man eben auch nicht wusste, ob da ein 3. Weltkrieg daraus entsteht.
Jetzt haben wir wieder eine Situation, wo nicht klar ist, was macht die USA genau, wie eskaliert das, wer steht dahinter, was für Gegeninteressen gibt es, ich kenn mich auch so mit den Weltpolitischen Zusammenhängen auch nicht so aus, als das ich das für mich überblicken könnte, aber das kann auch keiner richtig überblicken. Das ist eine Sache, die mir wahnsinnig Angst macht, denn auch wenn es nach diesem Terrorakt bei einem Vergeltungsschlag bleibt, was ich mir fast nicht vorstellen kann, dass das eher eine Sache wird, die sich über einige Monate hinziehen wird und sich auch Afghanistan einen Vergeltungsschlag auch nicht so einfach gefallen lassen wird, sondern es wird sicher zu weiteren Terrorakten kommen.
Also ich habe Angst, was jetzt kommen mag und was jetzt in 5,oder 10, 20 Jahren noch passieren wird. Es passiert immer wieder, also ich glaube, Terrorismus ist eine Sache, die ist überhaupt nicht in Griff zu kriegen, oder auch diese ganze politische und religiöse Dimension, die dahintersteckt, es gibt halt einige nicht zu Beeinflussende.
Ich kann mir fast nicht mehr vorstellen, dass es nicht doch noch zu einem 3. Weltkrieg kommen wird und sei es eben nicht jetzt, dann in zehn Jahren. Immer wieder passieren superheftige Sachen, wo man Panik haben muss, es eskaliert und es ist halt soweit. Es sitzen dann Leute am Steuer, die den nötigen Weitblick nicht mehr besitzen und einfach blind zurückschlagen, ohne das die Situation vorher genau durchdacht ist. Ich muss sagen, ich trau dem Frieden nicht mehr. Ich habe halt sehr große Panik, dass das ganze doch in einen 3. Weltkrieg mündet.
Das sind eigentlich meine aktuellen Gedanken dazu. Wenn dies auf Walls Of Fire erscheint, ist das wahrscheinlich schon veraltet, meinte Volker.
Er erzählte mir noch, um auf die Musik zurückzukommen, das wenn Girls Under Glass jetzt eine Platte aufnehmen würden, er unweigerlich unter einem solch starken Druck stehen würde, dass sich die Platte darum drehen würde. Nach einer kurzen weiteren Diskussion über dieses Thema, wechselten wir endgültig zur Musik und ich erzählte, das ich mal gelesen hätte, ihr würdet nur Trends hinterherhecheln...
Das ist der allergrößte Schwachsinn, den ich in den letzten 15 Jahren gehört habe, unterbrach mich Volker entrüstet, wo ich das denn gelesen hätte. In einem Review zur CD Equilibrium in einem Metalmagazin, welches ich hier nicht nennen möchte, Volker aber kennt und seine Meinung dazu darlegte.
Ach so, DIE, dann ich ja alles klar.
Ja, wenn dem so wäre, dann müsstet ihr jetzt ja neue Deutsche Härte oder Mittelaltermetal spielen.
Weißt du, was mich dieses Magazin interessiert? Es interessiert mich einen Scheißdreck. Das Magazin hat von dieser Art von Musik, wie wir seit Ewigkeit machen, überhaupt keine Ahnung. Das Magazin soll sich bitte mit Platten wie unseren nicht beschäftigen, die Sie nur hören und uns einfach ignorieren und nicht eine solche Scheiße schreiben. Ich persönlich gebe nichts drauf, was in diesem Magazin steht.
Wenn sowas in einem Goth-Magazin stehen würde, dann würde ich da wirklich anrufen und würde mich mit demjenigen, der das geschrieben hat, auseinandersetzen.
Das ist kompletter Bullshit! Wir haben nie irgendwelchen Sachen hinterhergehechelt, wir hätten es weitaus leichter gehabt, in den ganzen 15 Jahren, ohne Probleme, eine supererfolgreiche kommerzielle Band zu werden, weil wir eigentlich wissen, wie man's macht. Das wäre für uns kein Problem, wir haben bisher aber drauf nichts gegeben, weil wir vielmehr wert darauf legen, uns unabhängig von irgendwelchen Trends, unabhängig davon was Fans oder Medien von uns meinen, wirklich mit jedem Album auch einen neuen Ansatz zu finden und einfach neue Wege zu gehen.
Du wirst kein Girls Under Glass Album finden, was wir jemals hintereinander gemacht haben, das ähnlich klingt oder identisch. Allein wenn du die letzten drei Alben siehst, Firewalker, Equilibrium und das neue Album, das sind drei komplett unterschiedliche Sachen (wo ich nur zustimmen kann – Dl).
Sowas macht keine Band, die irgendwie einen kommerziellen Erfolg sucht oder die irgendeinen Trend hinterherhechelt. Wir selber haben uns von vornherein Mitte der 80er als Elektronikband mit Gitarren definiert und haben von diesen Standpunkt aus verschiedene Facetten abgedeckt.
Wir kommen ursprünglich aus der Gothic-Szene, haben die Gothic-Szene unserer eigenen Einschätzung nach bereichert, weil sowas was wir damals als Sound in Deutschland gemacht haben, niemand anderes gemacht hat.
In der Zwischenzeit gibt es natürlich unzählige Bands, die elektronische Musik machen, die inzwischen auch mit Gitarren anreichern, nehmen wir DeVision, nehmen wir Filtron (hoffe, so richtig geschrieben...), nehmen wir tausend Bands, die damals aus der EBM-Ecke kamen und ursprünglich nur elektronische Musik gemacht haben. Nimm auch uns meinetwegen, nimm auch Rammstein, nimm wen du willst (Blümchen... - kleiner Scherz... grins), also, würde ich daher sagen, Girls Under Glass sind eigentlich eher Trendsetter.
Nur, wir haben natürlich nie diesen Erfolg gehabt, wo man sagen kann, das ist 'ne Band an der sich Bands einfach messen, sondern wir haben immer unser ureigenes Ding gemacht und standen da immer in der Mitte von allem.
Girls Under Glass waren eigentlich immer unvergleichbar. Es gab nur eine Ausnahme, das ist die CD Firewalker, da haben wir das einzige Mal für uns bewusst gesagt, weil uns aber auch danach war, wir waren ganz einfach in einer merkwürdigen Stimmung. Wir waren kurz vor der Auflösung, Hauke hatte die Band nach der Firewalker auch für ein Jahr verlassen. Wir waren wirklich in einer sehr angespannten, aggressiven Stimmung und haben uns einfach auf diesem Album auskotzen wollen und haben uns dann sehr stark inspirieren und beeinflussen lassen von diesem ganzen amerikanischen Industrial. So, das ist schon eine Sache, wo man sagen kann, weil das damals auch nicht trendi war. Als wir diese Scheibe gemacht haben, du musst mal überlegen, das die Scheibe da nicht schon entstanden war, sondern wir vorher schon angefangen haben, diesen Sound zu machen und zu diesem Zeitpunkt kannte ich die Rammsteinplatte noch gar nicht.
Das Firewalker ist 1997 rausgekommen und ist 1996 entstanden. Das war vor 5 Jahren, überleg mal, wo Rammstein vor 5 Jahren waren. Das heißt, das hat uns überhaupt nicht interessiert! Wir haben uns an den amerikanischen Vorbildern orientiert, das war die einzige Platte, wo wir jemals soviele Einflüsse aufgesogen haben und wir im Endeffekt dann sagen müssen, da haben wir eigentlich unsere Stärken verspielt, wie Volker selbstkritisch anmerkte, weil wir nicht das gemacht haben, was wir gut können, sondern weil wir das gemacht haben, was wir mit Gewalt wollten.
Wobei wir uns mit unseren beiden nachfolgenden Alben wieder auf unsere Stärken besonnen haben, nämlich Atmosphäre aufzubauen, Atmosphäre zu schaffen, Melodien zu schreiben. Das ist das, was auf der Firewalker wirklich fehlt.
Zum Firewalker-Album könnte ich mir vorstellen, das diese Kritik in gewissen Maße passend ist. Equilibrium ist eine ganz klassische Goth-Scheibe, die an das anknüpft, was wir mit Girls Under Glass von Anfang an gemacht haben, letztendlich aber nur weiterführen. Wenn jemand, der seit 1986 solche Musik macht, vorgeworfen wird, das sie einem Trend hinterherhecheln würde, ist das Supermonsteralbern, muss ich echt sagen, der hat keinen Plan von Musik und ja ... das ist mein Kommentar zu dieser Geschichte.
Damit hast du schon eine weitere Frage vorweggenommen, nämlich ob Ihr schonmal vor einem Spilt standet.
Ja, zur Firewalker hat sich zumindest Hauke von der Band verabschiedet. Wir haben das Ganze aber nicht großartig an die Presse weitergegeben, weil wir zu dem Zeitpunkt noch nicht absehen konnten, was aus der Band wird. Wir fanden das albern, zu sagen: Girls Under Glass haben sich aufgelöst“ und ein Jahr später haben wir eine Reunion. Ich finde das Bullshit. Man liest ja in irgendeiner Ausgabe eines Magazins, dass sich eine Band aufgelöst hat und sich dann zufälligerweise nach 1-2 Jahren wieder zusammentut. Das kann man sich auch schenken. Da muss man sich halt ein bisschen entspannen und gucken, was sich aus so einer Situation entwickelt. Hauke steckte halt in einer persönlichen Krise, die er dann nach einem Jahr überwunden hatte.
Ich muss mal so sagen, das wir drei auch nicht so eng zusammenhocken, dass wir uns ständig austauschen müssen. Das dauert auch so ein bis zwei Jahre bis sich dieser Hunger wieder einstellt, dieser Hunger unbedingt wieder was neues machen zu wollen. Solang diese Hunger nicht da ist, lassen wir auch die Finger davon, weil das ist für uns so der wichtigste Motor und Antrieb neue Sachen zu machen. Dieses Bedürfnis, welches wirklich aus dem Bauch heraus kommt und nicht das Bedürfnis danach, einen Plattenvertrag zu befriedigen oder den Fans unbedingt nach einem Jahr was auftischen zu wollen. Wir warten so lange, bis wir der Meinung sind, das wir erstmal wieder was zu sagen haben und diesen Spirit haben, 'ne neue Scheibe zu machen. Und nach den 15 Jahren auch einen gewissen Qualitätsstand einzuhalten. Nicht einfach auf Knopfdruck, sondern aus den Bauch heraus eine Scheibe zu machen, dass die Zeit einfach reif dafür ist.
Du hast vorhin gesagt, dass es viele Bands gibt, die euch als Einflussgeber nennen. Wenn Ihr so zurückblickt, welche Bands würdet Ihr aus eure Haupteinflüsse nennen, als Ihr damals entstanden seit.
Oh, das ist wirklich eine ganz schwierige Frage. Weil Girls Under Glass aus drei Individuen besteht, die aus drei völlig unterschiedlichen Lagern kommen.
Also ich war früher totaler Gruftie, hab mich also auch mir dem ganzen 80iger Jahre oder sagen wir so, ich mache es weniger kompliziert: Ich glaube das wir alle, jeder von uns ist schwer mit den 80iger Jahren verhaftet und es gibt so ein paar Bands, die als unsere größten Einflüsse zählen. Dazu zählt sicher jemand wie Gary Newman, er ebenfalls zu einem sehr frühen Zeitpunkt Elektronik mit Gitarren vermischt hat und sehr stark einprägsame, auch sehr eigenwillige Melodien kreiert hat. Es war ein sehr eigener Sound, den er gemacht hat. Gary Newman klang fast immer nach Gary Newman, außer den ganzen Schrott, den er – sag ich mal – zwischen 83 und 89 abgeliefert hat. Da war er nicht gerade besonders gut, aber aus einem ähnlichen Grund wie Girls Under Glass auch, weil er letztendlich Sachen gemacht hat, weil er im Popgeschäft Fuß fassen wollte und er war nie Pop. Gary Newman war wirklich die konsequente Fortführung des New Wave Gedanken und in dem Moment wo er wieder zu seinen Roots zurückgekehrt ist, da hat er letztendlich wieder seine Stärken aufgegriffen.
Das ist auch das, was ich zu Girls Under Glass auch so meinte, wenn man so über einige Scheiben hinaus experimentelle Ausflüge macht, aber dann auch noch merkt, wo die eigentlichen Stärken liegen, diese dann auch geschickt einsetzen kannst, kannst du eigentlich nichts falsch machen.
Ja, also Gary Newman ist einer unserer ganz großen Einflüsse.
Für Hauke als Elektronikfreak natürlich sowas wie Klaus Schulze oder Kraftwerk, was du allerdings bei Girls Under Glass wenig raushörst, das hörst du stärker bei unseren anderen Projekt Trauma heraus, was ich mit Hauke jetzt seit vielen Jahren auch mache.
Was Axels genaue Einflüsse sind, weiß ich nicht. Axel ist auch mit 80iger Jahre Musik aufgewachsen. Er kommt eher mehr aus der Gitarrenszene und ich hab dann auch als Grufti zu einem frühen Zeitpunkt bei Girls Under Glass auch schon Ende der 80iger angefangen, mich mit düsteren Metal wie Dark Angel und solchen Geschichten auseinanderzusetzen. Es war auch wichtig, diesen Gitarreneinfluss bei Girls Under Glass beizubehalten.
Also, es ist sehr schwer zu sagen, weil sich in den 15 Jahren jeder einzelne weiterentwickelt hat. Von daher hat sich jeder auch musikalisch weiterentwickelt. Wenn ich mir meine CD-Sammlung – die besteht aus mehreren tausend CDs (Mist, wieder geschlagen...) - angucke, da findest du von Klassik über Madonna bis Robbie Williams bis zu derbsten Trash-Metal und Industrialzeug, findest du einfach alles da (kommt mir mit meiner CD-Sammlung ähnlich bekannt vor...).
Also ich entwickle mich ja auch weiter und interessiere mich für neue Sachen. Das ist ja immer das Interessante an Musik, das man immer wieder gucken kann, ob es neue Impulse gibt, etwas gibt, was eine irgendwie antickt, was einen Emotional kickt.
Ich muss sagen, ich habe ehrlich gesagt, seit Jahren keine Innovative Musik gehört. Das letzte Innovative, was es in der Musikszene gab, das letztendlich wirklich neu war, Tripop und Drum'n'bass. Aus der Musik, aus der wir eigentlich kommen, diese ganze Goth-Wave-EBM-Szene, die stagniert eigentlich fast seit 10 Jahren.
Das ist 80iger Musik, keine Frage. Da gibt es nichts, wo man sagen kann, das ist jetzt in den 90igern entstanden, das was „Convenant“ machen oder „The Inbenation“, das haben sie vor 10 Jahren schon gemacht und davor hat es DAF schon gemacht. Das ist die softe Weiterentwicklung von dem, was in den 80igern an Ideen geboren wurde und keine neue Musik. Von daher würde ich Girls Under Glass auch nicht als moderne Band definieren, aber ich definiere Girls Under Glass so wie ich sie verstehe als Einflüsse aus den 80igern mit dem Sound der 90igern oder jetzt eben – keine Ahnung was für einen Sound des 21. Jahrhundert es gibt, den ich persönlich jetzt noch nicht so sehe, dann haben wir jedenfalls Girls Under Glass 15 Jahre lang rübergerettet, so dass wir noch halbwegs modern klingen. Klar ist allerdings, das die Einflüsse klar aus den 80igern sind und wir es zumindest geschafft haben, unseren eigenständigen Sound zu bewahren. Du findest auch heute noch keine Band, wo man sagen kann: Ey, das klingt wie Girls Under Glass.
Girls Under Glass klingt wie – ist nicht möglich. Das ist halt ziemlich eigenständig was wir machen.
Nächste Frage: Warum habt Ihr von Madonna den Song „Frozen“ gecovert?
Als ich den Song das erste Mal gehört habe, ich war nie ein großer Madonna-Fan, habe von Madonna nie den Plan gehabt, aber als ich Frozen gehört hab, war ich komplett begeistert von dem Song. Das ist meiner Meinung nach einer der besten Pop-Songs der 90iger.
Der hat halt alles, was ich an Musik gerne mag: Melodie, 'ne schöne tiefgehende Atmospähre, er ist modern und sehr geschickt produziert. Das Video hat mich angetörnt, ich war komplett baff. Das Album „Ray of Light“ von Madonna ist halt großartig. Super!
Und daher war es so, dass die Herausforderung statt eines Klassikers egal welchen Datums, wir haben immer Klassiker wie von den Simple Minds, Talking Heads oder Gary Newman herausgesucht, mit denen wir aufgewachsen sind, den wir im Girls Under Glass Sound gecovert haben, man muss es auch gut machen, aber es ist auch einfacher sich an Klassiker ranzumachen, weil viele Leute den Bezug zum Original gar nicht mehr haben und deshalb dieser Unmittelbare Vergleich nicht stattfinden muss, entweder die Nummer funktioniert oder nicht und bei Frozen war es halt so, dass wir gesagt haben: „Wow!“, das ist ein richtiges Experiment, eine aktuelle Nummer zu Covern, wo der aktuelle Bezug auch noch da ist und wir haben diese Nummer auch schon vor zweieinhalb Jahren gemacht und sollte schon auf Equilibrium erscheinen, aber wir haben vom Verlag nicht die Genehmigung bekommen, weil die auf dem Standpunkt standen, dass es sich nicht um eine Coverversion handeln würde, sondern wir diesen Song so stark verändert und verfremdet hätten, dass man den Song überhaupt nicht erkennen würde, dass das nicht im Interesse der Künstlerin wäre.
Und so haben wir die Genehmigung erst zwei Jahre später bekommen, weil die Nummer komplett ausgewertet war und Ray of Light auf dem Markt durch ist und Madonna ein neues Album auf den Markt hat. Wir konnte den Song jetzt endlich rausbringen und für uns war das, wie gesagt, ein Experiment, uns an einen neuen Song ranzumachen und wenn wir von diesem Song nicht überzeugt gewesen wären, hätten wir das Ding auch nicht rausgebracht. Aber damit ist uns wirklich ein großer Wurf mit gelungen und wir können zu dieser Version auch stehen.
Damit ist meine nächste Frage, warum es so lange dauerte, bis der Song freigegeben wurde, auch schon beantwortet. Wie ich das Album so gehört habe, fand ich, dass es Sehnsucht ausatmet. Wonach besteht diese Sehnsucht? Was ist das für euch?
Also dieses Album beschäftigt sich nicht nur mit Sehnsucht, also ist überhaupt sehr gefühlslastig. Es geht eigentlich so viel mehr um die Thematik Liebe, Einsamkeit, Leidenschaft, Sehnsucht, was du auch richtig erkannt hast. Die Songtexte sind eigentlich als Kontrapunkt zu den verhältnismäßigen popigen Songs zu sehen, um diesen Songs auch eine gewisse Tiefe zu geben. Zum anderen ist es so, dass der Titel Minddiver steht eben dafür, dass ich eine bestimmte Thematik aus verschiedenen Standpunkten heraus betrachte wird und ich verschiedene Personen, verschiedene Minds hineindive, hineinversetze und aus verschiedenen Blickwinkeln Stories daraus entwickle. Das sind nicht immer unbedingt autobiographische – natürlich ist es letztendlich autobiographisch, es ist nichts dabei, was ich nicht schon persönlich erlebt hätte oder aufgearbeitet hätte oder spätesten mit diesen Texten aufgearbeitet habe, aber es muss nicht immer einen aktuellen Bezug haben, aber ich habe mich oft in andere Personen hineinversetzt. Also, letztendlich – wie nennt man das – native Storyteller. So über Sehnsucht nach Grundbedürfnissen wie Liebe, Wärme, Geborgenheit ....
An dieser Stelle hat mein Diktiergerät leider beschlossen, mit meinem Funktelefon interferenzen auszutauschen, so das der Rest des Satzes in infernalischen Rauschen unterging. Ich konnte kein Wort mehr raushören, aber zum Glück war Volker schon am Ende mit seinen Ausführungen zu dieser Frage und ich stellte die nächste:
Würdest du zu den Songs einen Interpretation geben oder du überlässt es eher dem Hörer?
Auf jeden Fall dem Hörer, das finde ich ganz ganz wichtig. Ich habe auch schon ganz oft festgestellt, das wenn uns Fans geschrieben haben, die ihre Interpretation des Songs rübergeschickt haben und gefragt haben, ob der Song so gemeint ist, da haben wir zu den einzelnen Songs so viele unterschiedliche Interpretationen bekommen, die alle nicht so waren, wie ich den Song ursprünglich oder aus welcher Motivation heraus geschrieben habe, die ich aber Superinteressant finde, weil sich die Leute damit eigenen Gedanken machen, die so über Ihre eigenen Gedanken Zugang zu den Songs kriegen. In dem Moment, wo ich diesen Zauber herausnehme, indem ich sage: Das ist so gemeint und ich schreibe dazu eine Interpretation und sage auch noch, aus der Motivation ist der Song heraus entstanden, ich sag' mal, da steckt ja auch ein Stück Persönlichkeit drin in den Texten und wenn ich das ganze auch noch offenbare, finde ich, nimmt das auch den ganzen Reiz weg. Ich glaube, das dann viele Hörer nicht mehr diesen Interpretationreiz haben. Ich glaube, das sich ein Hörer viel mehr mit einem Song beschäftigt, wenn er selber über den Text des Werkes – relativ einfache Texte – irgendwie angekickt wird, wenn er selber merkt, er ist dadurch emotional angegriffen, dass er wirklich untersucht, was ihn daran genauso rührt. Wenn er sich mir diesem Text sogar voll identifizieren kann, obwohl ich ihn vielleicht etwas anders gemeint habe. Also Interpretationen von Texten würde ich überhaupt nicht machen.
Wenn ihr da komponiert, braucht ihr da besondere Stimmungen oder kommt das eher aus dem Bauch heraus?
Das ist das, was ich eigentlich schon sagte, das kommt eigentlich aus dem Bauch heraus. Aber wir können jetzt nicht auf Verdeih oder Verderb heraus produzieren, wir können uns nicht aus Scherz, weil wir mal eben Zeit haben, zusammensetzen und mal eben Songs komponieren. Dazu muss dieses Grundgefühl da sein. Da muss man heiß drauf sein.
Da muss jeder von uns oder besser ein paar von uns das Gefühl haben, das wir – ich sag mal – kreativ überschäumen, das was rausmuss.
Ich persönlich bin dazu übergegangen, dass ich mir Zuhause ein einfaches Setup hingestellt habe und genau in dem Moment, wo ich gerade eine spontane Idee habe, ich sitzte meistens da und wenn ich sehr entspannt bin, kommt mir irgendwas in den Kopf, irgendeine Melodie oder ich sing einfach was vor mich hin und ich denke für mich: Wow, was für einen gute Idee. In dem Moment setze ich mich vor die Kiste und innerhalb von fünf Minuten habe ich im Grunde dieses Grundmuster abgehakt. Das heißt, ich kann mich wenn wir nach einen halben Jahr, einen Jahr wieder anfangen, eine Platte zu machen, setze ich mich mit diesen Ideen auseinander.
Zu einigen dieser Ideen habe ich ein halbes Jahr später keinen Bezug mehr, weil das damals spontane gefühlsmäßige Sachen waren, die sozusagen aus den Bauch herauskamen. Zu anderen Ideen habe ich den Bezug oder bauen diesen Bezug wieder auf und in dem Moment habe ich halt 'nen echten Song am Start.
Ich glaube, es ist immer besser, wenn solche Sachen spontan entstehen und man nicht planerisch an 'ne Platte herangeht. Bei einigen Bands habe ich manchmal das Gefühl, nehmen wir mal das neue Marilyn Manson Album als Beispiel, wo ich so das Gefühl habe, das sich da Leute ein Dreivierteljahr ins Studio eingeschlossen haben und auf Krampf 'ne Platte machen. Heraus kommt dabei eine überproduzierte Platte, die überhaupt keine guten Songs beinhaltet. Wo es keine Songs gibt, sondern überproduzierte Grütze. Das klingt auch alles gut, das klingt auch nach Marilyn Manson, es ist auch nicht schwer, einen Verzerrer auf die Wumme zu setzen, das kann irgendwie jeder, der ein Homestudio hat, da ist nichts dahinter. Verstehst du was ich meine? Es gibt so einige Bands, wo ich das Gefühl habe, das die so rangehen. Die sagen, es ist jetzt an der Zeit, ein Album zu machen, die auch soviel Kohle haben, das man über produktionstechnischen Möglichkeiten, auch irgendwie mit Gewalt innerhalb eines Dreivierteljahrs auch was zustande kriegt. Ich finde, das ist nicht der richtige Ansatz. Wir gehen da halt recht locker ran. Wir nehmen uns wirklich sehr viel Zeit, wenn wir so das Gefühl haben, das wir jetzt diesen Hunger haben, was machen zu müssen, komischerweise deckt sich das immer bei den Meisten. Das ist so immer nach einem Jahr, wir haben oft so ein ganzes Jahr keine Kontakt zueinander, das man da dann so irgendwie merkt, du Hauke, ich habe da in den letzten Wochen so viele Ideen gehabt, die möchte ich dir mal vorspielen und er dann auch sagt, du ich habe die letzten Wochen auch so viele spontane Ideen gesammelt, ich glaube, da sind ein paar so richtig geile Knaller dabei. Wir spielen uns die Sachen dann gegenseitig vor und man fängt dann so an sich gegenseitig anzustacheln und dann ist das Gefühl auch wieder da. Dann ist ein Album so wieder im Prozess und dann kann so ein Album, so wie die Equilibrium in 2 Monaten fertig haben oder wie im Fall von Minddiver oder anderen Alben innerhalb von einem Dreivierteljahr. Je nachdem, was man vorhat und wie weit die Ideen schon gediegen sind und vor allen wieviel Zeit die anderen haben.
Wie gesagt: Wir sind keine Berufsmusiker. Wir müssen auch zeitlich irgendwie zusammenkommen. Aber wir gehen da recht locker ran, ohne uns groß unter Druck zu setzen.
Das bedeutet auch, dass bei den musikalischen Kompositionen jeder ausgeglichen beteiligt war?
Mmmm, das weniger. Das ist auch von Album zu Album unterschiedlich. Z. B. zu Equilibrium habe ich die meisten Songs beigesteuert. Zum neuen Album hat Hauke die meisten Songs beigesteuert. Ich habe eher die ruhigeren Nummern dazugesteuert. Das hörst du auch, die beiden Nummer fallen auch aus dem Rahmen, das ist die erste Nummer „As Time Goes By“ und die siebte Nummer „Love is a Symbol“, die so sehr episch klingen, die klingen so wie die Sachen von Equilibrium. Diese Nummern habe ich relativ nah zu der Equilibrium geschrieben, so ein Dreivierteljahr, nachdem das Equilibrium-Album draußen war. Da sind mir diese Nummern relativ spontan eingefallen.
Hauke hatte dann unabhängig von diesen Songs, die kannte er noch gar nicht, einen relativ eigenen Ansatz entwickelt. Die neue Platte klingt deswegen auch sehr unterschiedlich. Das kommt wirklich drauf an, diese Platte ist eher eine stark von Hauke beeinflusste Platte, während die Equilibrium stark von mir beeinflusst war.
Die Produktion selber kann man sagen, ist dann so verteilt, dass ich dann für das Songwriting oder die Melodien, für die Refrains zuständig bin, um sie zu verfeinern, denn meine Stärke ist so das Melodische. Hauke ist meist ein knallharter Mixer, er macht meist die Endmixe, Axel wiederum ist ein sehr guter Produzent. Axel hat halt sehr die Muße, sehr viel Zeit und Ausdauer, das Album wirklich komplett auszuproduzieren.
Das heißt, sich um die Drums zu kümmern, die Drums wirklich vernünftig auszuproduzieren, Breaks zu machen, Sounds wirklich darauf zu untersuchen, ob sie nicht noch bessere Sounds zu finden, Gimmicks einzubauen, mit Effekten zu experimentieren, zu gucken, was kann man da noch gesangsmäßig herausholen, also was eine Platte ausmacht, ihr ein Soundbild verschafft. Das ist alles sehr technisch und das liegt mir nicht so. Ich habe weder mit den Mixen, noch mit diesen Technischen irgendwie was zu tun. Das ist nicht so meine Welt, also ich lebe mich in Songs und Melodien aus. Bei mir muss alles sehr spontan kommen, ich habe nicht die Muße, ewig lange an einer Idee zu arbeiten, weil das schnell den Reiz verliert. Das ist wiederum die Stärke von Hauke und Axel. So hat jeder seine Rolle innerhalb der Band und kann sich irgendwann austoben. So hat jeder an einer Platte gearbeitet, aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
Hat man euch eigentlich schon mal gedrängt, eine Best-Off rauszubringen? Bei eurem Backkatalog hätte schon so manches Label die Dollarzeichen in den Augen gehabt...
Wir haben ja schon mal so einen Art Best-Off rausgebracht. Die Exitus-CD. Wobei man sagen muss, das ist ein Doppelalbum, das erste Album sind rare Mixe, die man kaum kriegen kann und das zweite Album sind unveröffentlichte Tracks, die wir vor oder zur Humusphase geschrieben wurden, aber nicht darauf erschienen sind.
Eine echte Best-Off haben wir tatsächlich noch nicht herausgebracht. Ich könnte mir aber vorstellen, das wir sowas mal machen. Unsere Idee ist, das wir die unterschiedlichen Facetten von Girls Under Glass in mehreren Alben zusammenfassen, sprich sowas zu machen wie ein Goth-Album, wo halt wirklich alle ruhigen, sphärischen und gothic-rockbeeinflussten auf einem Album zusammenpacken, während wir alle Songs, die vielleicht eher tanzbar sind, auf einer Art Dance-Compilation zusammenfassen, wir auch neue Remixe dazu beisteuern, dass das für Käufer auch interessant ist, das man das so thematisch zusammenfasst, weil sonst kannst du eigentlich sagen, das jedes Album von Girls Under Glass eine Compilation, weil die Songs ziemlich unterschiedlich sind.
Wir reizen fast mit allen Alben immer so die gesamte Bandbreite auf, die so Girls Under Glass ausmachen.
Kommt der Song Minddiver auch als Single heraus? Die Melodie hat Ohrwurmcharakter und letztens fing ich an, den Song unter der Dusche vor mich herzusummen und erst gegen Mittag verschwand er aus meinem Kopf.
Eh, das ist schon mal ein gutes Zeichen. Die Meinung, das Minddiver 'ne gute Single wäre, haben viele, nur ich persönlich habe insofern ein Problem damit, das wir selber finden, Minddiver ist doch ein bisschen weit davon entfernt, was Girls Under Glass typisch ist. Und so eine Single soll ja auch letztendlich auch so eine Marke setzen, nämlich das wofür einen Band steht und ich glaube auch, das wenn jemand auf der anderen Seite über die Single Minddiver auf die Band aufmerksam wird, das Album Minddiver eher verwirren wird.
Es sind eher Songs dabei, die eher für das stehen, was Girls Under Glass eigentlich ausmachen. Girls Under Glass versteht sich noch immer nicht als Popband, sondern eigentlich als Elektrowaveband.
Weil Minddiver schon als Song durchgehen würde, aber klar, das ist einer der stärksten Songs auf dem Album, wo viele meinen, koppelt das für die Clubs aus. Aber da sind wir uns noch nicht sicher, weil der Song ist fast ein wenig zu poppig.
Fakt ist aber, das wir einen weiteren Song aus dem Album auskoppeln werden, zumindest für 'nen Club und wir auch Remixe in Auftrag geben werden. Wenn diese Remixe wirklich gut geworden sind, können wir uns vorstellen, vielleicht noch eine Kaufmaxi davon zu machen, mit einigen raren Tracks oder unveröffentlichten Sachen. Und eben einen starken Clubsong, aber da sind wir recht entspannt, das planen wir erst für den Januar, weil vielleicht nehme ich dir damit wieder eine Frage vorweg, weil wir Mitte Februar auf Tour gehen wollen und wir ganz gerne halt einen weiteren Clubhit hätten.
Im Booklet steht, das die Lyrics zu Minddiver auf der Homepage stehen sollen, aber ich habe gesucht und nichts gefunden. Das ist sozusagen wohl noch under construction?
Ja, wir sind noch irgendwie voll dabei. Da das Album noch nicht auf dem Markt ist, dass heißt, die Lyrics wirst du dann finden, wenn das Album auf dem Markt ist.
Und damit zu meiner letzten Frage: Gibt es einen Frage, die euch noch keiner gestellt hat, die ihr aber gerne beantworten würdet?
Ehrlich gesagt nicht. Ich glaube, ich habe in der Vergangenheit genug Interviews gegeben, dass mir alle Fragen gestellt wurden, ich bin dann oft überrascht, das ich Fragen gestellt bekomme, die ich noch nie bekommen habe, über die ich auch erstmal nachdenken muss, aber im Moment fällt mir keine Frage ein, wo ich sagen kann: Hallo, die möchte ich gestellt bekommen, ehrlich gesagt ist das eher euer Part, euer Job und meiner, die Information bestmöglich irgendwie rüberbringe und versuchen kann, aus meiner Sicht einen geneigten Leser halt das Album oder die Band näher zu bringen. Ich habe ehrlich gesagt, nichts mehr auf dem Herzen, was ich loswerden möchte.
Damit haben wir sozusagen auch die Zielmarke erreicht und ich danke dir für dieses Interview.
Ich danke auch.
© Darklord, Walls OF Fire, 16.09.2001
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